Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Briefumschläge in verschiedenen Größen und Formaten

Briefumschläge in verschiedenen Größen und Formaten

Briefumschläge sind nach DIN genormte Hüllen aus Papier, die passend zu ihrem Inhalt gewählt werden sollten, um Porto zu sparen. Verschiedene Dokumente sollten jedoch nicht geknickt werden und benötigen einen großen Umschlag. Die Briefumschläge können in verschiedenen Größen und Formaten gewählt werden. Auch Papier ist nach DIN genormt; die Umschläge wurden in ihren Größen auf die Papierformate abgestimmt. Bis auf wenige Ausnahmen haben die Briefumschläge ein DIN-C-Format.

DIN-Formate für Briefumschläge

Briefumschläge mögen sich auf den ersten Blick von Versandtaschen nicht unterscheiden, denn auch Versandtaschen sind in verschiedenen Formaten erhältlich. Ein wichtiger Unterschied besteht jedoch darin, dass Briefumschläge ihre Öffnung an der langen Seite haben, während sich die Öffnung bei Versandtaschen an der kurzen Seite befindet.

Briefumschlag

Öffnung an der langen Seite.

Besteht aus Papier in unterschiedlichen Grammaturen.

Nur für Briefe und verschiedene Dokumente geeignet.

Versandtasche

Öffnung an der kurzen Seite.

Aus stabilen Materialien wie Vollpappe, Wellpappe oder Luftpolstertaschen.

Auch für den Versand kleiner, flacher Waren nutzbar.

Bei Briefumschlägen wird am häufigsten das Format DIN C gewählt. Versandtaschen sind auch noch in anderen DIN-Formaten verfügbar. Papier ist nach DIN 476 genormt. Die Formate sind an der Bezeichnung DIN A zu erkennen. Das gängigste Papierformat ist DIN A4. Die Papierformate sind die Grundlage für die Standard-Größen der Briefumschläge, die nach DIN 678 und ISO 269 genormt sind. Die Norm schränkt die Auswahl der möglichen Formate ein. So werden Briefverkehr, Sortierung und automatische Logistik vereinfacht.

Das am häufigsten verwendete Format für Briefumschläge ist DIN C, doch gibt es auch Briefhüllen in anderen Formaten wie DIN B. Briefumschläge gibt es jedoch auch in Sondergrößen, darunter in Übergrößen und in quadratischer Form.

DIN-A-Norm als Ausgangsnorm für Büropapier

Ausgangsformat für Büropapier ist in Europa die Formatreihe DIN A. Sie gilt für Geschäftspapiere, Rechnungen, Lieferscheine, Leistungsverzeichnisse und andere Dokumente. Diese Formatreihe geht von einem Papierbogen mit einer Größe von einem Quadratmeter aus. Dabei liegt das Seitenverhältnis bei 1 : 1,414. Am größten ist ein Papierbogen im Format DIN A0, der 841 Millimeter breit und 1.189 Millimeter hoch ist.

Kleinere Formate entstehen, indem das größere Format halbiert wird. Ein Papierbogen im Format A1 entspricht also der Hälfte des Formats DIN A0. Wird das Format DIN A0 viermal halbiert, ergibt sich das gängigste Format für Geschäftspapiere, DIN A4, mit einer Breite von 210 Millimetern und einer Höhe von 297 Millimetern. Auf einen Papierbogen mit dem Format DIN A0 passen 16 Papierbogen im Format DIN A4. Je größer die Ordnungszahl, desto kleiner ist der Papierbogen. Am kleinsten ist ein Papierbogen im Format DIN A6 mit einer Breite von 105 Millimetern und einer Höhe von 148 Millimetern.

Aus der Tatsache heraus, dass ein Briefbogen nicht in einen Briefumschlag mit dem gleichen Format passt, ohne geknickt zu werden, leitet sich die Norm für die Briefumschläge ab. Die Briefumschläge müssen daher etwas größer als die Briefbogen sein.

DIN C als häufigstes Format für Briefumschläge

Am häufigsten werden Briefumschläge im Format DIN C verwendet. Briefbogen in den DIN-A-Formaten passen in diese Umschläge und können mit der Deutschen Post und anderen Zustelldiensten platz- und kostengünstig verschickt werden. Briefumschläge im Format DIN C4 passen in jeden Briefkasten und müssen nicht geknickt werden. Die Öffnung der Briefkästen ist nach DIN EN 13724 genormt.

Ausgangsformat für die Formate DIN C ist DIN C0. Würde es einen Umschlag im Format DIN C0 geben, könnte ein Papierbogen im Format DIN A0 hineinpassen, ohne dass er geknickt werden müsste. Das Format DIN C0 hat eine Breite von 917 Millimetern und eine Höhe von 1.297 Millimetern. Auch hier entstehen die kleineren Formate, indem die größeren Formate jeweils halbiert werden. Das sind die gängigsten DIN-C-Formate:

Format Abmessung Verwendung
DIN C4 2239 x 324 Millimeter für ein ungefaltetes DIN-A4-Blatt, geeignet für Dokumente, die nicht geknickt werden dürfen, wie Zeugnisse oder Urkunden, aber auch für Geschäftsbriefe mit vielen Seiten, zu verschicken als Großbrief oder Maxibrief
DIN C5 162 x 229 Millimeter für ein DIN-A4-Blatt, das einmal gefaltet wird, beispielsweise für Geschäftsbriefe mit mehreren Seiten, kann abhängig vom Gewicht als Standardbrief, Kompaktbrief, Großbrief oder Maxibrief verschickt werden
DIN C6 114 x 162 Millimeter für ein zweimal gefaltetes DIN-A4-Blatt, im Postkartenformat, für Privatpost, Glückwunschkarten und handgeschriebene Briefe, kann abhängig vom Gewicht als Standardbrief oder Kompaktbrief verschickt werden

Briefumschläge im Format DIN B

Neben den Briefumschlägen im Format DIN C gibt es auch Briefumschläge im Format DIN B, die etwas größer sind. Ausgangsformat ist DIN B0 mit einer Breite von 1.000 Millimetern und einer Höhe von 1.414 Millimetern. Auch hier entstehen die kleineren Formate, wenn die größeren Formate halbiert werden. Briefumschläge im Format DIN B sind in den folgenden Formaten erhältlich:

Format Abmessung
DIN B4 250 x 353 Millimeter
DIN B5 176 x 250 Millimeter
DIN B6 125 x 176 Millimeter

Briefumschläge im Format DIN lang

Im Büro werden häufig Briefumschläge im Format DIN lang oder DIN C6/5 verwendet. Sie bieten den Vorteil, dass ein Briefbogen im Format DIN A4 zweimal quer gefaltet wird. Der Briefbogen wird im Zickzack-Falz oder Wickelfalz gefaltet. Die manuelle und maschinelle Kuvertierung wird dadurch erleichtert.

Ein Briefumschlag im Format DIN lang ist 110 Millimeter breit und 220 Millimeter lang. Ein Briefumschlag im Format DIN C6/5 hat eine Breite von 114 Millimetern und eine Länge von 229 Millimetern.

Richtige Beschriftung von Briefumschlägen

Briefumschläge für Geschäftsbriefe werden häufig mit Sichtfenster angeboten. Der Vorteil besteht darin, dass sie nicht beschriftet werden müssen. Wird der Briefbogen richtig gefaltet, ist durch das Sichtfenster die Adresse des Empfängers zu sehen. Meistens ist auch der Absender sichtbar, der auf den Geschäfts-Briefbogen über der Adresse des Empfängers angeordnet ist.

Bei Briefumschlägen ohne Sichtfenster wird die Briefmarke in der rechten oberen Ecke platziert. Die Adresse des Empfängers wird auf die rechte Seite geschrieben und unterhalb der Briefmarke angeordnet. Vom rechten Rand des Umschlags zur Adresse des Empfängers sollte der Abstand ungefähr 1,5 Zentimeter betragen. Der Abstand vom unteren Rand des Umschlags zur Adresse des Empfängers sollte ebenfalls ungefähr 1,5 Zentimeter betragen. Der Absender wird in die linke obere Ecke geschrieben.

Passende Produkte: Ob DIN-C-Umschlag oder stabile Versandtasche – für jedes Papierformat finden Sie die passende Hülle direkt im Shop.

Versandtaschen ansehen