Umzugstipps – das ist zu beachten

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Umzugstipps – das ist zu beachten

Aus einem Umzug kann schnell eine stressige Angelegenheit werden. Vor allem dann, wenn man ihn nicht vorausschauend plant. Deshalb finden Sie hier alle Tipps rund um einen unbeschwerten Umzug.

Wie plane ich einen Umzug?

Die Planung eines Umzuges ist entscheidend, um Zeit, Geld und Nerven zu sparen. Wer in eine neue Wohnung zieht, sollte sich bereits vorab um wichtige Aufgaben kümmern. Dazu gehören:

  • Kündigung der aktuellen Wohnung
  • Überweisung der Kaution
  • Einrichtung eines Nachsendeauftrages
  • Übergabetermin vereinbaren
  • Inventar prüfen und ggf. ausmisten
  • Umzugshelfer oder Umzugsunternehmen organisieren
  • Daueraufträge für die Miete anpassen
  • neue Anschlüsse für Internet und Telefon beantragen
  • Ummeldung von Strom, Gas, Fernsehen und Versicherungen
  • Möbel auseinanderbauen und Einrichtung verstauen
  • Planung der Einrichtung in der neuen Wohnung

Am Umzugstag selbst sollten sowohl die alten als auch die neuen Nachbarn darüber informiert werden, dass es an diesem Tag etwas lauter werden kann. Denken Sie außerdem an folgende Aufgaben:

  • Ablesen und Übermittlung der Zählerstände der alten Wohnung
  • Einweisung der Umzugshelfer bzw. des Umzugsunternehmens
  • Nach dem Transport: Überprüfen der Wohnung und des Treppenhauses auf Schäden
  • Anbringen von Lampen, um ausreichend Licht für den Umzug zu haben
  • Reinigung und Übergabe der alten Wohnung

Selbst umziehen oder mit einem Unternehmen?

Da ein Umzug mit recht viel Anstrengung und Aufwand verbunden ist, stehen die meisten Menschen vor der Frage, ob sie selbst umziehen oder ein Umzugsunternehmen damit beauftragen. Der Vorteil eines DIY-Umzugs liegt vor allem darin, dass er günstiger ist und Sie niemanden über kurzfristige Planänderungen informieren müssen. Allerdings ist es auch wesentlich anstrengender, da Sie alle Möbel und Kisten selbst abbauen, transportieren und wieder aufbauen müssen. Sie sind auf Umzugshelfer aus der Familie oder dem Bekanntenkreis angewiesen. Stellen Sie sich vor dem Umzug also die Frage, ob Sie zeitlich und körperlich in der Lage sind, diese Arbeit selbst zu übernehmen.

Wenn Sie sich Zeit und Nerven sparen möchten, können Sie eine Umzugsfirma mit Ihrem Vorhaben beauftragen. Diese ist geübt mit den Aufgaben, die rund um den Umzug anfallen, und weiß genau, worauf es ankommt. Holen Sie sich dafür vorab verschiedene Angebote ein und vereinbaren Sie dann einen festen Termin. Viele Umzugsunternehmen übernehmen auch den Abbau und Aufbau Ihrer Möbel. Außerdem: Wenn beim Umzug etwas kaputt geht, erstattet Ihnen die Firma in der Regel die Kosten für den Schaden.

Wohnung ausmisten: So trennen Sie sich von Ihren alten Schätzen

Wer umzieht möchte dabei meist so wenig unnötige Gegenstände wie möglich mitnehmen. Deshalb lohnt es sich, die alte Wohnung vor dem Umzug ordentlich auszusortieren. Bevor der Haushalt in Umzugskartons verpackt wird, sollten nicht benötigte oder kaputte Gegenstände ausgemistet werden. Sachen, die in Ihrer neuen Wohnung keinen Platz finden, müssen Sie nicht wegschmeißen. Alternativ können diese Gegenstände auf Internetportalen oder Flohmärkten verkauft werden. Auch die Kleiderspende oder soziale Einrichtungen freuen sich über aussortierte Kleidung, Bücher oder Haushaltswaren. 

Umzugshelfer im Bekanntenkreis finden

Niemand zieht gerne um, aber keine Angst: Im Normalfall lassen sich immer genügend Helfer für einen Umzug finden. Trotzdem sind Sie darauf angewiesen, dass Ihre Helfer auch zum vereinbarten Termin erscheinen. Damit am Umzugstermin nichts schiefgeht, sollten Sie mehr Umzugshelfer als benötigt einplanen. Damit sind Sie bestens gewappnet für spontane Absagen oder andere Zwischenfälle. Als Faustregel gilt: Organisieren Sie doppelt so viele Helfer wie nötig.

Umzugstransporter auswählen

Auch wenn größere Transporter im Normalfall teurer sind als kleinere Fahrzeuge, kann sich ein großer Umzugswagen lohnen. Schließlich spart man sich damit eventuell Doppelfahrten und somit Spritkosten. Allerdings lohnt sich ein Blick auf die Fahrzeugklasse und den eigenen Führerschein. Mit einem gewöhnlichen PKW-Führerschein darf ein Umzugstransporter bis zu 7,5 Tonnen gefahren werden.

Wer rechtzeitig plant kann sparen: Denn wird der Transporter schon Wochen vorher gebucht, ist der Preis dafür in der Regel niedriger.

Wie viel kostet ein Umzug?

Ein Umzug ist immer mit Kosten verbunden. Es fallen zum Beispiel Kosten an für einen Umzugstransporter, Spritkosten, Umzugskartons, Verpackungsmaterialien und die An- und Abmeldung bei den Behörden. Wenn Sie sich für die Zusammenarbeit mit einer Umzugsfirma entscheiden, sollten Sie dafür ebenfalls ein entsprechendes Budget einplanen. Die Preise für diese Dienstleistung schwanken stark. Full-Service-Unternehmen, die alles rund um das Verpacken, Transportieren und Aufbauen der Möbel übernehmen, berechnen etwa 1.200 bis 2.000 Euro für einen Umzug. Die Kosten variieren aber auch je nach Distanz der beiden Wohnungen. Langstreckenumzüge sind daher teurer.

Wie lange dauert ein Umzug?

Für einen Umzug wird meist ein Tag eingeplant, an dem der Haushalt von der alten in die neue Wohnung umgezogen wird. Allerdings ist es damit meist nicht getan. Denn sowohl vor als auch nach dem Umzug fallen weitere Aufgaben an. In der neuen Wohnung angekommen, möchte man sich außerdem Zeit nehmen, um sich häuslich einzurichten und alles in Ruhe einzuräumen. Mit der Planung sollten Sie bereits einen Monat vor dem Umzug beginnen. Halten Sie sich nach dem Umzugstag ebenfalls noch ein paar Tage frei, um anzukommen und organisatorische Aufgaben zu erledigen. 

Wie läuft der Umzug mit einer Umzugsfirma ab?

Sobald Sie sich für ein Umzugsunternehmen entschieden haben, ist der Ablauf recht unkompliziert. Vor dem Umzug kalkuliert das Unternehmen die Kosten, indem es sich ein Bild von Ihrer Wohnung und dem Aufwand macht. Anschließend legen Sie gemeinsam den Umfang der Dienstleistung fest. Dann erhalten Sie einen Kostenvoranschlag und bestimmen einen Plan für den Umzug.

Am Umzugstag selbst bekommen die Mitarbeiter eine kurze Unterweisung von Ihnen und kümmern sich dann um den Transport der Möbel zur neuen Wohnung. Die Umzugsfirma verteilt die Gegenstände dann nach Ihren Anweisungen in den entsprechenden Räumen. Je nachdem, ob Sie das Unternehmen auch mit dem Auspacken und Aufbau beauftragen, übernehmen die Mitarbeiter diese Aufgabe.

Wie viel kosten Umzugskartons?

Vor einem Umzug sollten alle Haushaltsgegenstände und Möbel sorgfältig verpackt werden. Damit dabei nichts zu Bruch geht, sind die passenden Umzugskartons und -verpackungen entscheidend. Verpackungsmaterial können Sie bequem online bestellen. Am besten eignen sich Umzugskartons in verschiedenen Größen. Haken Sie diesen Punkt von Ihrer To-Do-Liste rechtzeitig ab, damit pünktlich zu Ihrem Umzugstag alles verstaut ist. Die Kosten für einen Umzugskarton schwanken je nach Größe zwischen 1,70 € und 3,60 € pro Stück.

Was gibt es nach dem Umzug noch zu tun?

Nach dem Umzug möchten Sie selbstverständlich erstmal in der neuen Umgebung ankommen und sich häuslich einrichten. Dennoch gibt es einige Aufgaben, die nach dem Umzug noch wichtig sind:

  • Festhalten der Zählerstände der neuen Wohnung
  • Ummeldung bei den Behörden und der Kfz-Zulassungsstelle
  • Überprüfen der neuen Wohnung auf Mängel
  • Informieren von Arbeitgeber, Bank, Versicherungen, etc. über die neue Adresse
  • Einforderung der Kaution vom vorherigen Vermieter

Alle Rechnungen, die mit dem Umzug einhergehen, sollten ebenfalls aufbewahrt werden. Denn: Ein Teil der Umzugskosten kann von der Steuer abgesetzt werden.

Quellen:

https://www.homeday.de/de/immobilienwissen/umzugstipps/

https://www.confern.de/de/services/umzugstipps/index.php

https://umziehen.de/umzug-transport/umzug-selbstgemacht-umzugstipps-86

https://www.brigitte.de/amp/leben/wohnen/wohnen--umzug--die-besten-tipps-10113464.html

https://wohnglueck.de/artikel/umzugskosten-spartricks-35332

https://www.sixt.de/magazine/ratgeber/umzugswagen-transporter-fuer-umzug/